Böhse Onkelz Steckbrief

Böhse Onkelz Steckbrief

Böhse Onkelz Steckbrief

Böhse Onkelz Steckbrief: Die Geschichte der Böhsen Onkelz beginnt im Jahr 1980 in Frankfurt am Main. Die Mitglieder Stephan Weidner, Kevin Russell, Matthias Röhr und Peter Schorowsky bilden seither unverändert das Team der Band. Besonders die Entwicklung der Gruppe ist ein Mysterium für sich. Von der Rechten Szene bis zur Punk- Bewegung war die Band nahezu in allen Bereichen aktiv. Dabei gab es stets gewisse Hintergründe, warum die Böhsen Onkelz sich für einen bestimmten Weg entschieden. Was sie am Ende jedoch so berühmt machte, waren nicht nur die einzigartigen Texte, sondern viel mehr die Konfrontation zwischen Band und Medien. Würde man den Steckbrief der Böhsen Onkelz in einem Zeitraffer darstellen, so würde man an der Grafik die ständigen Höhen und Tiefen der Band verfolgen können.

Steckbrief Böhse Onkelz – Besetzung

Leadgesang: Kevin Russell
E-Bass, Gesang: Stephan Weidner
E-Gitarre: Matthias Röhr (seit 1981)
Schlagzeug, Perkussion: Peter Schorowsky

Böhse Onkelz Steckbrief – Die ersten Lieder

5 Jahre nach der Gründung erschien die erste EP der Böhsen Onkelz auf dem Markt. Der Name „Mexico“ benannt nach dem gleichnamigen Lied Mexico, welches eines der Lieder ist die sich über Jahrzehnte in die Köpfe der Menschen eingebrannt hat. Spätere Alben wie „Lügenmarsch“ hätten jedoch beinahe den ruhmreichen Weg der Band zu nichte gemacht. Aufgrund vieler „fragwürdiger“ Lieder auf dieser EP wurde die Band durch zahlreiche Medien kritisiert. Wohl nicht ganz unberechtigt, wie Stephan Weidner der Songschreiber der Böhsen Onkelz auch in zahlreichen Interviews bestätigte. Dennoch war der Hype um die Böhsen Onkelz groß. Für die Medien ein ideales Feindbild, welches sich gut präsentieren lies. Doch die Entwicklung der Situation sollte einen ganz anderen Verlauf nehmen.

Böhse Onkelz Steckbrief – Privat

Kritik, Anträge auf das Verbot der Band oder auch das immer wieder darstellen als Feinde der Demokratie. So bewegten sich die Onkelz quer durch die Welt der Medien. Doch statt Zustimmung durch die Menschen, erhielten die Medien das genaue Gegenteil als Reaktion. Die Onkelz meldeten sich 1990, ein Jahr nach dem Erscheinen der EP „Lügenmarsch, eindrucksvoll mit dem Album „Es ist Soweit“ zurück. Doch der eigentliche Durchbruch sollte noch ein Jahr auf sich warten lassen.

Mit dem Album „Wir ham noch lange nicht genug“ traf die Band die Herzen der Menschen. Besonders die tiefgründigen Texte sorgten für einen enormen Zulauf bei den Auftritten der Band. Um die eigene Niederlage noch abzuwenden, starteten die Medien eine weitere Kampagne gegen die Böhsen Onkelz. Doch die Würfel waren bereits gefallen. So entstand durch diese Kampagne nicht ein neues Feindbild für die Menschen, sondern eine zusätzliche Werbung für die Band. Später sagte S. Weidner einmal: „Die Medien haben uns eigentlich zu diesem Mythos gemacht“.

Böhse Onkelz – Auflösung und Zusammenschluss

2005 beendete die Band ihre Karriere mit einer eindrucksvollen Abschlusstour. Ein solches Bild der Trauer hat man bei den Menschen nur selten sehen können. So war es nicht verwunderlich das alle Konzerte bereits nach wenigen Minuten ausverkauft waren. Doch es sollte nicht das Ende der Onkelz sein. 2014 kam das Comeback der Band. Wie groß die Freude der Menschen darüber war, zeigte das erste Konzert mit 300.000 friedlichen Besuchern.

 

Böhse Onkelz Steckbrief – Video

 

 

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